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Hannberger Ballonmeeting 2012

Schön ist es schon, das Hannberger Ballonmeeting, welches zum 16. Mal vom Erlanger Ballonsportclub, der Raiffeisenbank Seebachgrund und dem Frankenballon e.V. ausgerichtet wurde. Kalte Getränke, Bratwürste im Weckla, Käsebrot, Musik und sogar Public Viewing für das Fußballspiel Deutschland-Griechenland werden angeboten. Viele Leute sind gekommen – zahlreiche an ihrer Kleidung als Ballöner erkennbar. Mehr als ein Dutzend Ballone sind in ihren Anhängern zum Teil von weit her angereist. Die Sonne scheint, es weht ein wechselhafter Wind – wird es dieses Jahr klappen? Wieder ist dieses Jahr kein Start möglich – obwohl bis 20 Uhr mit der Entscheidung gewartet wird. Und die Jungfernfahrt des neuen Ballons des Frankenballon e.V. (gesponsert von einer mittelständischen Bäckerei) konnte auch nicht stattfinden. Zum Trost für die Besucher (viele Kinder sind dabei) werden die Ballone ausgelegt und zwei von ihnen sogar aufgestellt. Anlässlich der Sonnenwende wurde traditionell das Feuer entfacht. Wir hoffen darauf, dass nächstes Jahr ein Start mal wieder möglich wird… (Siggi Wiescholek)

Überwältigende Beteiligung des Frankenballon e.V. an Deutscher Meisterschaft

Vom 3. bis 7. August fand die Deutsche Meisterschaft der Heißluftballone im hessischen Gladenbach statt. Der Frankenballon e.V. war mit 10 Mitgliedern beteiligt. 4 Piloten kämpften um den Titel, die anderen waren als Observer oder Mannschaftsmitglieder beteiligt. Das Ergebnis läßt sich wirklich sehen: Martin Wegner wurde Dritter, Uwe Schneider 7., Thomas Fink 14. und Gerold Kräck 24. Damit ist Martin Wegner auch im Jahr 2012 wieder Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft. Gratulation zu den tollen Leistungen!

Alle teilnehmenden Vereinsmitglieder: (hinten, von links nach rechts) Katharina Kräck, Katrin Felgenhauer, Gerold Kräck, Florian Fuchs, Sabrina Handl, Sandra Reil, Martin Wegner, Bernhard Mohr, Thomas Fink; (vorne, von links nach rechts) Uwe Schneider, Michael Fink

Frankenballoncup 2011

12. Raiffeisen Ballonmeeting Hannberg

Über 2000 Besucher schauten sich an, wie 20 Ballone auf der Anhöhe zwischen Hannberg und Heßdorf bei noch recht lebhaften Winden aufstiegen. Der Frankenballon e.V. war mit 14 Ballonen stark vertreten!

Deutsche Meisterschaft Heißluftballon 2008

Vom 29.4. bis 3.5.2008 finden die 17. Deutschen Meisterschaften der Heißluftballonpiloten in Frankenthal/Pfalz statt. Der Frankenballon e.V. stellt auch dieses Jahr wieder Mannschaften, die vordere Plätze auf der Qualifikationsrangliste einnehmen und deshalb aussichtsreich in den Wettbewerb gehen: Martin Wegner (Platz 3 der QL) und Thomas Fink (Platz 16 der QL). Sie werden wie gewohnt unterstützt durch Sandra Reil, Florian Fuchs und Bernhard Mohr. Außerdem nimmt natürlich auch unser Ehrenmitglied Uwe Schneider (Platz 1 der QL) teil. Wir wünschen allen Teilnehmern, besonders aber unseren Vereinsmitgliedern, schöne unfallfreie Fahrten und viel Erfolg! Wer die Veranstaltung zeitnah verfolgen will: Auf der Homepage des Ballon Club Mülheim (www.ballonclub.de) werden während der DM tagesaktuelle Ergebnisse, Berichte und Bilder veröffentlicht.

Frankenballoncup: Dieses Mal hat’s geklappt!

Was lange währt, wird endlich gut. – Nach dem letzten Frankenballoncup im Jahr 2004 dauerte es doch tatsächlich ganze vier Jahre, bis es wieder hieß: „Glück ab und Gut Land!“ Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen starteten am Sonntag, dem 24.2.2008, 18 Heißluftballons vom Nürnberger Flughafen aus zu einer Wettfahrt in die Fränkische Schweiz. Vereinsmitglied Thomas Fink verwies dabei Sven Grenzner und Karl-Heinz Grünauer auf die Plätze 2 und 3.

Die Vorzeichen standen dieses Jahr gut. Nach einem Sturmtief hatten die Meteorologen ein Zwischenhoch angekündigt, das uns in Süddeutschland schönstes Ballonwetter bescheren sollte. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als wir die Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein wegen absoluter Windstille abbrechen mussten, konnten wir uns nun über 3 bis 6 Knoten aus südlichen Richtungen freuen. Wettbewerbsleiter Bernhard Mohr stellte den Teilnehmern vier abwechslungsreiche Aufgaben. Zunächst musste ein vorgegebenes Ziel erreicht werden. Der „Fuchsballon“, welcher den Flughafen als Erstes verlassen hatte, gab dann mit seinem Landeort das zweite Ziel vor. Im Anschluss daran galt es, innerhalb eines festgelegten Wertungsgebietes in der Nähe von Gräfenberg die längste Strecke zurückzulegen, bevor schließlich eines von drei weiteren Zielen erreicht werden sollte. Schon bei der Anfahrt zum Startplatz wurde deutlich, dass diese Veranstaltung etwas ganz Besonderes darstellt. Beginnt das Abenteuer normalerweise erst mit dem Aufrüsten des Ballons, so ging es hier bereits mit der Einfahrt in den Flughafen los. Jedes Auto wurde nach gefährlichen Gegenständen durchsucht und alle Teilnehmer mussten sich der gleichen Prozedur wie beim Check-In für eine Flugreise unterziehen, bis sie dann schließlich auf dem Vorfeld aufrüsten durften. Dank der äußerst freundlichen und hilfsbereiten Unterstützung durch die Flughafenmitarbeiter ging dies alles jedoch recht zügig und sehr entspannt vonstatten.

Nach einem kurzen Aufgabenbriefing startete dann der Fuchs gegen 12.30 Uhr in den blauen Mittagshimmel. Im Laufe der nächsten halben Stunde folgten die Wettkampfteilnehmer, sodass sich den zahlreich am Rand des Flughafengeländes versammelten Zuschauern ein farbenfrohes Bild bot. Die Lotsen der Deutschen Flugsicherung koordinierten die Starts und „leiteten“ uns sicher zwischen den startenden und landenden Jets hindurch.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Treffen, bei welchem die von den Piloten mitgeführten GPS-Logger gleich ausgewertet wurden. Der Wettkampf trat hierbei erst einmal in den Hintergrund, stattdessen genoss man das gemütliche Beisammensein nach einer schönen Ballonfahrt. Hoffen, wir, dass uns der Wettergott im nächsten Jahr wieder hold sein wird!

Frankenballoncup: Windstille am Flughafen

Die Vorzeichen standen günstig: es wurde eine stabile Hochdrucklage vorhergesagt, der Himmel war am 11.3., dem Ausweichtermin für den Frankenballoncup, strahlend blau. Trotzdem hat es für einen Start der 22 Teams aus ganz Deutschland leider nicht gereicht: der Wind war einfach zu schwach.

Bereits am 25.2. mussten wir den Frankenballoncup ausfallen lassen: Regen und starker Wind verhinderten die Veranstaltung. Für den Ausweichtermin am 11.3. standen die Prognosen besser, die Veranstaltung konnte also auf jeden Fall steigen. Allerdings bereits hier bereiteten uns die sich fast stündlich ändernden Windprognosen Kopfschmerzen bei der Aufgabenstellung: für praktisch jede Windrichtung ließ sich auch eine Vorhersage finden. Mit aktuellen Windkarten bewaffnet, die eine vergleichsweise schnelle Schicht mit 5-10 Knoten in 2000 Fuß Höhe in Richtung Nordost andeuteten, fuhren dann die Teams zum Flughafen und ließen die aufwendige Sicherheitsprozedur über sich ergehen: das Auto wurde durchsucht und alle Passagiere mussten durch eine Kontrolle, die den Sicherheitsrichtlinien der Verkehrsluftfahrt entsprach. Durch die freundliche Hilfe des Flughafenpersonals ging das aber schnell und unkompliziert über die Bühne.

Am Flughafen zeigte sich Windstille. Ein kleiner Testballon driftete dann allerdings doch, nachdem er erst senkrecht in die Höhe gestiegen war, deutlich sichtbar nach Nordost — ein Hinweis auf die vorhergesagte Schicht in 2000 Fuß? Plan B wurde noch eruiert — ein Steigen auf 5-7000 Fuß, wo 5-10 Knoten in Richtung Südwest prognostiziert wurden. Dies bedeutete allerdings ein Durchqueren des Luftraums C, für den die Flugsicherung München verantwortlich ist. Die Lotsen in Nürnberg erklärten sich allerdings sofort bereit, uns dies zu ermöglichen. Optimistisch entschlossen wir uns, den Fuchsballon starten zu lassen, um seine Fahrtrichtung zu analysieren. Die noch beim kleinen Ballon beobachtete Nordostdrift war nicht mehr vorhanden: der Fuchs stand über dem Flughafen. Also sollte er Plan B testen und mithilfe des GPS-Loggers die Windrichtungen prüfen. Der Tower in Nürnberg gab die nötigen Freigaben, doch auch in 5500 Fuß war die vorhergesagte Drift nicht zu finden. In wenigen hundert Metern Entfernung landete der Fuchs nach gut 30 Minuten Fahrt schließlich wieder neben dem Flugplatz, die Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Einige Piloten versuchten dann noch auf eigene Faust in der Umgebung ihr Glück, der Rest traf sich zum gemütlichen Beisammensein im vereinbarten Lokal in Boxdorf.

Uns bleibt damit nur, sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Flughafen und der Deutschen Flugsicherung zu bedanken und zu hoffen, dass wir nach zu viel Wind in den letzten Jahren und zu wenig Wind in diesem Jahr nächstes Jahr dann endlich optimale Wetterbedingungen haben.

Heißluftballon Weltmeisterschaft 2006 in Japan

Vom 18. bis zum 26.11. findet in Tochigi, Japan, die 17. Heißluftballon Weltmeisterschaft 2006 statt. Unser Verein stellt eines der 7 deutschen Teams. Insgesamt nehmen 63 Teams teil. Unser „Altmeister“ Thomas Fink konnte sich trotz deutlicher Zurückhaltung bei Wettbewerben in den letzten Jahren wieder qualifizieren. Mit seiner gewohnten Mannschaft Florian Fuchs und Bernhard Mohr ist er inzwischen nach Japan unterwegs. Wir wünschen allen Teilnehmern eine unfallfreie Veranstaltung und halten unserer Vereinsmannschaft die Daumen für ein gutes Abschneiden. Weitere Informationen und auch sicherlich zeitnah der Stand des Wettbewerbs sind unter www.balloon2006worlds.com/index-e1.html zu finden.

Chiemsee-Ballontreffen vom 23. bis 24. September 2006

Deutsche Meisterschaft 2006 in Hessen

Vom 23. bis 28. Mai 2006 fand in Weilburg an der Lahn die Deutsche Meisterschaft für Heißluftballonpiloten statt.
Leider konnten die 34 Piloten, aufgrund der labilen Wetterlage, nur zwei Fahrten mit insgesamt 5 Aufgaben fahren.
Unser Ehrenmitglied Uwe Schneider konnte somit den Meistertitel nicht ganz verteidigen.
Der Frankenballon e.V. gratuliert ihm zum 2.Platz!

Alles in allem war es ein bestens organisierter Wettbewerb, bei dem sich alle Beteiligten sehnlichst besseres Wetter und somit mehr Fahrten gewünscht hatten.